Agile Coaching in einem Insurtech – die Förderung einer guten Unternehmenskultur

Heute stellen wir Euch Beatrice Dähler vor, die bei ELEMENT als Agile Coach arbeitet. In ihrer Funktion als Agile Coach unterstützt sie Unternehmen bei der Einführung agiler Methoden und fördert eine Unternehmenskultur, in der die Mitarbeiter noch bessere Ergebnisse erzielen.

 

Insurtech Agile Coach

 

 

Ein Agile Coach wie Beatrice hilft Einzelnen oder einem ganzen Team, agile Methoden zu übernehmen und für sich anzupassen. ELEMENT-Mitarbeiter lernen dadurch, bei Veränderungen umzudenken und besser mit ihnen umzugehen.

 

 

 

Unter Agile Coaching oder Agilität versteht man einen iterativen Ansatz im Projektmanagement und in der Softwareentwicklung, der Teams helfen soll, schneller zu einer Lösung zu kommen. Hierbei werden die Projektanforderungen, die Vorgehensweise und die Ergebnisse kontinuierlich evaluiert, sodass die Mitarbeiter lernen, schnell, flexibel und adaptiv auf Veränderungen zu reagieren.

 

 

 

E: Was ist Deine Aufgabe als Agile Coach bei ELEMENT?

 

In meiner Funktion als Agile Coach unterstütze ich ELEMENT darin, durch die Zusammenarbeit von selbstorganisierten und funktionsübergreifenden Teams, digitale Versicherungslösungen zu entwickeln. Dabei arbeite ich mit Entwicklern, Product Ownern (also Verantwortlichen für die Idee und Vision eines neuen Produkts) und Stakeholdern (unseren Partnern) zusammen. Grundsätzlich ermutige ich unsere Teams, ihre Arbeit regelmäßig zu präsentieren und Feedback zu sammeln. Das hilft ihnen wiederum agile Prozesse zu übernehmen, die schnelles Denken und Anpassungsfähigkeit gewährleisten. Auf diese Weise kann ELEMENT unseren Partnern weiterhin die beste und fortschrittlichste digitale Versicherungstechnologie anbieten.

 

 

E: Wer steht bei Deiner Arbeit bei ELEMENT im Fokus?

 

Mein Ziel ist es einen großartigen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem die besten Ergebnisse für ELEMENT als Unternehmen erzielt werden können. Ich arbeite mit der gesamten Organisation, konzentriere mich aber auf ein Team nach dem anderen.

 

 

E: Wie gestaltet sich das in Deiner täglichen Arbeit?

 

Meine tägliche Arbeit lässt sich in vier große Kategorien zusammenfassen:

 

1) Mentoring und Coaching

 

Ich coache die Mitarbeiter und helfe ihnen, sich in einer ständig verändernden Arbeitswelt besser zurechtzufinden. Wenn etwas nicht so funktioniert wie erwartet, haben wir oft den Drang, es zu ändern. Mein Ansatz ist folgender: Ich helfe den Menschen, so anpassungsfähig und offen für Veränderungen zu sein wie möglich, damit sie diese Situationen effizient bewältigen können.

 

Ich bin auch der Ansprechpartner für alle Themen im Unternehmen, die Agilität betreffen. Wann immer es Unklarheiten oder Fragen zu agilen Prozessen und Praktiken gibt, biete ich Hilfestellung an. Ich helfe Product Ownern, geeignete Tools für ihre Arbeit zu finden und eine gute Beziehung zu den Entwicklern und zu anderen Stakeholdern aufzubauen. Ich coache auch ganze Entwicklerteams, wie man gute Ergebnisse liefert und sich kontinuierlich verbessert. Ebenso helfe ich Stakeholdern, ihre Rolle im Prozess sowie effektive Wege zur Zusammenarbeit mit Product Ownern und Entwicklern zu finden.

 

2) Prozessbegleitung    

 

Ich unterstütze die Zusammenarbeit von Mitarbeitern in ganz unterschiedlichen Situationen – in Workshops und Meetings, aber auch in kleineren Gesprächen – was ihnen in der Projektumsetzung und in der Zielerreichung extrem helfen kann. Der Weg dahin erfolgt über viele mögliche Schritte, wie Konfliktvermittlung, Analyse von Problemen und deren Lösung, Zuweisung von Verantwortlichkeiten sowie Formulierung und Engagement der nächsten Schritte.

 

3) Dinge sichtbar machen

  

Transparenz ist wesentlicher Bestandteil einer agilen Entwicklung – je mehr man weiß, desto besser kann man arbeiten. Daher ist es Teil meiner Arbeit, die Aufmerksamkeit auf unsichtbare Hindernisse zu lenken, d.h. Probleme zu identifizieren, Mängel zu adressieren und verborgene Dynamiken aufzudecken. Daher arbeite ich mit Daten und messe unseren Fortschritt und den Zusammenhalt unserer Teams.

Ich ermutige auch alle dazu, die Dinge ganzheitlich zu betrachten. Zum Beispiel: Welche Strukturen und Dynamiken gibt es im Unternehmen? Welche Probleme tauchen immer wieder auf und bleiben unbeantwortet? Ein guter Agile Coach ist ein Multiplikator für alle, macht auf diese Dynamiken und Strukturen aufmerksam, und bietet Lösungen an.

 

4) Vertreter agiler Prinzipien

 

Ich sehe mich als Coach und Mentor für alles, was agil ist, und unterstütze Menschen bei der Einführung agiler Prozesse und Methoden. Ich stelle sicher, dass unsere Unternehmenskultur eng mit agilen Werten verbunden ist – dazu gehören Mut, Engagement, Offenheit, Vertrauen, Respekt und Fokus. Ich bin ein Verfechter agiler Prinzipien und kontinuierlicher Verbesserungen auf Teamebene und im gesamten Unternehmen.

 

 

E: Ok, das klingt nach viel Arbeit! Vor welchen Herausforderungen stehst Du bei diesen Aufgaben?

 

Nun, zum einen ist nicht jeder mit dem Begriff “Agile Coaching” vertraut! Manchmal erwarten Menschen, dass sich ihre Arbeit schnell verbessert. Natürlich braucht es aber Zeit und Geduld, um die richtige Balance zu finden, die die besten Ergebnisse liefern kann. Darüber hinaus muss ich sicherstellen, dass jeder, unabhängig von seinem beruflichen Hintergrund und seiner bisherigen Verantwortung – z.B. Corporate vs. Start-up oder Management vs. Non-Manager – harmonisch und effizient auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet.

 

Glücklicherweise ist jeder bei ELEMENT sehr offen für Feedback und Methoden der Selbstverbesserung! Bei ELEMENT können wir wachsen, weil wir in einem Umfeld arbeiten, das gute Ergebnisse fördert. Die Menschen wollen ihre Arbeit effizienter erledigen und bemühen sich dazu, jeden Tag das Produkt weiter zu verbessern.

 

 

E: Wie würde ELEMENT ohne einen agilen Ansatz aussehen?

 

Kurz gesagt würde die Produktentwicklung wahrscheinlich länger dauern und manchmal nicht zufriedenstellend sein. Durch die Integration agiler Methoden in unsere Arbeit stellen wir sicher, dass während der Produktentwicklung teamübergreifend miteinander kommuniziert wird. Auf diese Weise erhalten wir kontinuierlich Feedback und nehmen Anpassungen und Verbesserung innerhalb der Produktentwicklung vor. Das Endergebnis ist dann für alle zufriedenstellend.

 

Wir warten also nicht, bis ein Produkt zu 100% fertig ist und geben dann erst Feedback um herauszufinden, dass unsere digitale Versicherungslösung nicht gut genug oder nicht anpassungsfähig genug ist. Denn das würde bedeuten, mehrere Schritte zurückzugehen, unsere Methoden neu abzustimmen und im Wesentlichen wertvolle Zeit und Ressourcen zu verschwenden.

 

 

E: Wenn Du deinen Job gut machst, welchen Einfluss hat das dann auf den Arbeitsalltag bei ELEMENT?

 

Kurz gesagt: Die Dinge laufen reibungsloser! Das Arbeiten im Allgemeinen ist fokussierter und steht im Einklang mit unserer Mission, innovative und anpassbare digitale Versicherungslösungen anzubieten. Im Großen und Ganzen sind die Teams produktiver.

 

 


 

 

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